Jakobsweg im Winter

Pilger vom Camino gerettet

Jakobsweg im Winter

Jakobsweg im Winter

Mehr Ruhe, ein ursprünglicheres Pilgern und ein gänzlich anderer Eindruck von der Landschaft: immer mehr Jakobsweg-Pilger machen sich auch im Winter auf den Weg. Doch nicht immer schätzen sie die Witterungsbedingungen richtig ein. So auch Anfang März in den Pyrenäen, als mehrere Pilger von Einsatzkräften aus dem Schnee gerettet werden mussten. Nach zwei Brasilianern wurden in der letzten Woche nun auch zwei Pilger aus Mallorca Hilfe per Notruf anfordern. Ein teurer Spaß: Wie spanischen Zeitungen berichten, bekamen die Brasilianer nun eine Rechnung über die Kosten des Einsatzes – rund 5800 Euro.
Wer den Jakobsweg tatsächlich im Winter gehen möchte, kann dies aufgrund der guten Infrastruktur inzwischen durchaus tun. Viele öffentliche Herbergen sind zwar nicht geöffnet, allerdings gibt es immer einen Weg, in privaten Herbergen und Pensionen unterzukommen. In der Herberge von Villafranca etwa blätterte ich mal im Gästebuch und fand sogar Einträge für den Heiligen Abend.
Aber: Vor den Pyrenäen-Etappen und den höher gelegenen galicischen Etappen sollte man gehörig Respekt haben und sich auch mit geeignetem Equipment ausrüsten. Für Anfänger ist das sicher nichts. Was die Kleidung angeht: Am besten setzt du auf das Zwiebel-Prinzip und ziehst mehrere Schichten übereinander an. So kannst du dich auch schwankenden Temperaturen schnell anpassen.
Übrigens: Mehr Tipps zur Kleidung findest du hier

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